Alle guten Dinge sind von nun an vier, weil....

sich 52 Sportlerinnen und Sportler bereits zum 4. Mal, diesmal am wunderschönen Scharmützelsee, in der

dortigen Jugendherberge trafen. Wie schon bewährt, wollten sich Sportinteressierte allen Alters nicht nur im sportlichen Wettstreit messen, sondern auch lachen, viel essen und beim gemütlichen Beisammensein auch das eine oder andere Gläschen auf die Gesundheit, die Gemeinschaft, die Geselligkeit heben. Frank Kaerger, unser Mobilmacher und Trainer, hatte zwar eine Reihe fieser Übungen parat, um uns in Form zu bringen oder im besseren Fall in Form zu halten. Aber gegen die Lachsalven beim gemeinsamen Zusammensein hatte auch

ein so routinierter Trainer bezüglich der Stabilisierung und Entwicklung


der Bauchmuskulatur keine Chance. Einen guten Trainer zeichnet aber auch aus, dass er flexibel auf die Bedürfnisse seiner Sportmannschaft reagiert. Und da wir auf Lachen und Spaßhaben aus waren, gab es eben eine Spaßolympiade, die seinesgleichen sucht. Massenweise leere Bierkästen (Wer die wohl leer getrunken hat!?), Skigleiter auf Rasen, Würfelzucker und Mundspatel, um nur einige ausgefallene Utensilien zu nennen, trieben uns zu sportlichen Höchstleistungen. Der Kampfgeist war noch ungebrochen, als wir dann das Element wechselten. Sehr zum Erstaunen anderer Gäste an diesem öffentlichen Badestrand bauten Menschen verschiedenen Alters die höchste Sandburg mit zum Teil sehr fragwürdigen Verrenkungen und Gebärden, ließen Schwämme durch schnelle Finger gleiten, um einen Eimer mit Wasser zu füllen oder transportierten 3 Teammitglieder auf aufblasbaren Jetskis. Und wieder einmal stellte sich uns die Frage: Was nimmt der Herr Kaerger zu sich, dass ihm so viel einfällt, um uns immer wieder zu faszinieren und zu animieren, so dass wir erst am nächsten Tag merken, dass auch der Muskelkater ein alter Bekannter eines jeden Sportcamps ist. Man munkelt: Es sind die guten alten Haferflocken mit einer Portion „ZDF- Sommergarten“.

Als ein besonderes Highlight - da waren sich alle Sportler einig - galt, dass unsere mitgereisten Kinder die Teamleader der Olympiade waren. Sie machten ihre Sache toll und setzten sich als Naturtalente in Szene, wenn es darum ging, den Wettkampfgeist der Teilnehmer zu aktivieren.

Nicht genug damit, dass unser Trainer Frank nicht müde wird, uns immer wieder mit seinen Ideen, seiner Organisationsgabe und seinem Charisma zu beeindrucken, scheint er auch einen guten Draht zum Wettergott zu haben. Wir genossen bestes Sommerwetter, auch wenn in der zweiten Nacht der Wettergott ein wenig grummelte. Unbedingt zu erwähnen ist das legendäre Volleyballturnier, dass diesmal nicht nur Ballgeschick von uns verlangte. Viel gefragter war die optimale Technik, seine Füße im Sand wegen der enormen Hitze einzukuhlen, um dann rechtzeitig dem Ball entgegen zu hechten, wenn dieser völlig unbeeindruckt von unseren Brandblasen und Schürfwunden gespielt werden wollte. Vielen Dank, lieber Dirk, dass du diese Tradition am Leben hältst. Sollte im Rahmen der Olympischen Spiele der Wettkampf um das beste Sportteam im Freizeitbereich irgendwann mal ausgetragen werden, mischen wir in jedem Falle ganz vorne mit. Alle, die Lust und Laune haben, sind herzlich eingeladen, uns in 2 Jahren wieder zu begleiten und zu unterstützen. Bis dahin: Sport frei!

Ilona Kadach, Teilnehmerin des Sportcamps

 

 

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